Endlich ist es soweit. Unzählige österreichische Fliegenfischer erwarten dieses magische Datum, um am 16. März in die neue Fischereisaison zu starten. Für mich war die fischlose Zeit zwar nicht so lang, da ich bis zum Ende des Februar, als die Huchensaison zu Ende ging, noch viel Zeit am Wasser verbracht habe. Trotzdem freue ich mich jedes Jahr wie Oskar, endlich wieder zu leichterem Gerät greifen zu können und auch wieder eine höhere Kontaktfrequenz beim Fischen zu erleben. Diesen Beitrag weiterlesen »
Am Donnerstag, dem Tag unserer Ankunft waren die Bedingungen an der Mörrum gar nicht mal so schlecht: ca.13°C Wasser und so um 17 m3/sec. Allerdings ließ die Anzahl der bereits gefangenen Fische, eher zu wünschen übrig. Da unsere Karten erst ab Freitag galten inspizierten wir in den kommenden Stunden erst einmal einige Pools. Dabei wurde schnell deutlich, dass anscheinend nicht wirklich viel Aktion der Fische im Fluss zu beobachten war… Mittagspause am „Motivation Pool“ (4): Nur ein sichtbarer Fisch in einer Stunde. Na super!
Durch die Gespräche mit einigen altbekannten, u.a. Lars, Allan, Roland und Norman wurden unsere Euphorie der letzten Tage weiter gebremst. Anscheinend wurden auch wenige frische Fische in Pool 16 und 15 gesehen.
Am Freitag den 27.03.2009 war Mörrum Eröffnung angesagt. Mit einem guten Gefühl und einer Menge Vorfreude machte ich mich auf in Richtung Vitskövle, einem der oberen Teile der Mörrum. Der Vormittag verlief leider ohne nennenswerte Vorkommnisse. Am Nachmittag verlor ich leider einen sehr guten Fisch. Eine Stunde danach einen weiteren von kleinerem Format. Das fängt ja gut an, dachte ich.
Tags darauf fischten wir einige Pools, sowohl im unteren als auch oberen Teil der Strecke. Immer auf der Suche nach weniger stark frequentierten Stellen fanden wir einen Weg auf die Insel von Pool 21 zu gelangen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Die ersten Tage versuchten wir schon intensiv an den Fisch zu kommen, konnten allerdings nur wenige Fische dazu bewegen unsere Fliegen zu nehmen. Selbst unsere Freunde aus Hamburg, die mit ihrem Trollingbot angereist waren, hatten in diesen Tagen nicht das Glück einen Fisch ins Boot zu bringen, obwohl sie 28 Kilometer mit 10 Ruten geschleppt hatten.
Die Wassertemperatur lag konstant zwischen 0 und 1 Grad. Da wir alle, wir immer mit der Fliege unterwegs waren und trotz anscheinend perfekter Bedingungen, sich kein rechter Erfolg einstellen wollte, waren wir schon dabei die Woche fischen in Südschweden abzuschreiben….