Nachdem ich hier bereits meine Lackiermaschine vorgestellt habe und dieser Beitrag häufig gelesen wurde, möchte ich euch ein weiteres Tool vorstellen. Ich wurde häufig danach gefragt, wie ich die (Ring-)Wicklungen an meinen Ruten anbringe.
Die Rutenwickelauflage vereinfacht mir beim Aufbringen der Beringung die Arbeit, da sie wie auf dem Foto zu sehen ist, nicht starr ist sondern die einzelnen Segmente (Auflagen) verschiebbar sind. Das ist besonders hilfreich, wenn bereits die ersten Ringe aufgebracht und somit fixiert sind, da diese sonst im Weg sein könnten.
Die Auflage besteht aus weichen Plastikrollen ohne Kanten, so kann ich den Blak in der Auflage verschieben ohne Gefahr zu laufen den Blank zu zerkratzen. Die oberen Rollen stehen unter Federzug und verhindern so ein ungewolltes herausrutschen des Blanks, auf stärkeren Zug geben sie jedoch nach.
Die Garnrolle sitz auf einer 6mm Gewindestange (diese passt perfekt durch die Aufnahme der Garnrolle) welche von oben wie unten mit Kunststoffrollen verbunden ist. Im oberen Teil sitzt eine Feder welche durch eine Flügelmutter eingestellt werden kann und so an Spannung verliert bzw. gewinnt. Hierdurch stelle ich meine Fadenspannung ein, so ist Gewährleistet das ich „immer“ die gleiche Fadenvorspannung habe, einfach aber funktionell. Der Faden wird dann nach vorne geführt durch den aufgeklebten Ring, dieses Teil sitzt auf einer Schiene und ist ebenfalls verschiebbar nun wird der Faden nach oben zum Blank geführt.
Wenn man sich dazu entschließt den Rutenbau intensiver zu betreiben, damit meine ich mehrere Ruten im Monat zu bauen, dann kommt man um solch ein Tool nicht mehr herum… Allerdings ist dieses Tool nicht mal eben so, nebenbei zusammengenagelt!
TL
Boris Gailmann

















