LackiermaschineNachdem ich nun etliche Blanks mit einer “einfachen” Lackiermaschine gefertigt habe und ich mich dabei immer wieder über die selben Details geärgert habe, habe ich mich entschlossen eine neue Lackiermaschine zu bauen. Diese möchte ich euch heute vorstellen. Das erste Problem welches bei mir immer wieder auftrat, war das in meiner Wohnung beim Lackieren häufig Staub auf die frisch lackierten Blankwicklungen gefallen wäre. Um dies zu verhindern, musste ich den Arbeitsplatz immer recht kompliziert, mit Folie abhängen (auf lange Zeit gesehen, ist das eher eine Notlösung gewesen). Außerdem konnte ich so jeweils nur ein Blankteil zur Zeit lackieren. Das hat mich besonders geärgert, da mehrteilige Blanks heute der Standart sind. Somit hat die Lackierarbeit immer etliche Zeit in Anspruch genommen, der Lackiervorgang musste darum häufiger wiederholt werden und für jedes einzelne Blankteil musste immer wieder neuen Lack angemischt werden. Bei meiner “neuen” Konstruktion habe ich die Möglichkeit 3 Blankteile gleichzeitig zu lackieren.

Zur Konstruktion:

Die Lackiermaschine besteht aus einem Holzkasten, welcher mit einem Deckel zur staubfreien Lackierung versehen wurde. Dieser wird durch Klavierband gehalten, welches als Scharnier dient. Jetzt habe ich die Möglichkeit, den Deckel herunter zu klappen und die Blanks können dann in einer “staubfreien” Atmosphäre (bis zum nächsten Lackiervorgang) trocknen.

Travo Scharnier am Deckel

Als Travo für den Motor musste ein alter Eisenbahntravo herhalten (12 V Gleichstrom), welcher den Motor mit dem nötigen Strom versorgt. Hierbei hat man die Möglichkeit den Motor a) vorwärts wie rückwärts laufen zu lassen und b) er lässt sich stufenlos regeln. Der Motor treibt eine 8 mm Welle an, welche wiederum über Scheiben und eine Keilriemenkonstruktion mit den anderen beiden Wellen verbunden ist. Dies ermöglicht mir alle Blanks gleichzeitig in der selber Geschwindigkeit drehen zu lassen.

SeitenansichtBlankauflage

Die hintere Konstruktion (wo die Blanks aufliegen) ist natürlich variabel, so das es für jeden Blanktyp und Länge angepasst werden kann. Hierzu verschiebt man die Auflage einfach.

Mein Fazit:

Mir ist bewusst, dass meine Konstruktion keinen Lackierraum, mit Absaugevorrichtung ersetzt! Im “Hausgebrauch bietet die Maschine jedoch viele Möglichkeiten, die Arbeitsbedingungen möglichst sauber und effektiv zu gestalten.

Tight Lines,
Boris
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1 Kommentar zu „Lackiermaschine“

  • günzel sagt:

    moin wo bekomme ich den so eine geile Lackmaschine her muss ich haben
    bis den du gefährlicher rutenbauer

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