19.09.-29.09.2010 Im Herbst an der Mörrum

Mörrum. Oder nicht Mörrum, das war hier die Frage. Die Fänge wurden besser und besser, aber auch die Fischer mehr und mehr, so wie mir Normann am Telefon berichtete. Da ich aber im Mai nicht an der Mörrum gefischt hatte, entschloss ich mich das Auto zu packen.

Mawill im Drill mit einem Grilse

Sonntag Morgen um 4.00 Uhr nach Schweden zu fahren kann ich nur jedem empfehlen! Ich begegnete bis Kopenhagen (Fähre ausgenommen) nur einer Hand voll Autos. Ein schöner sonniger Herbsttag brach an, als ich über die Öresundbrücke fuhr und in rekordverdächtigen 4 Stunden und fünzig Minuten erreichte ich Mörrum. Einige Freunde und Fischerkollegen wurden begrüßt und ich räumte mein Gepäck in Normann´s Haus. Gleich am nächsten Tag fing ich einen kleinen Hybrid in Pool 1 und verlor einen besseren Fisch, an fast gleicher Stelle.

In den Nächsten Tagen probierte ich viele Schnüre aus, da ich permanent das Gefühl hatte, nicht in der richtigen Tiefe zu fischen. Stetig steigendes Wasser, half mir bei der Schnurfindung auch nicht wirklich. In all den Tgaen hatte ich nie das Gefühl das die Fische richtig ,,griffig“ waren.

Nach einigen Tagen lud uns ein Freund von Normann ein, in seiner Privatstrecke zu fischen. Diese liegt direkt unterhalb der Walhalla-Hotelstrecke. Leider fischten viele, der wirklich schönen Pools, bei dem doch sehr hohen Wasserstand nicht so gut, bzw. waren diese schwer zu bewaten. Trotzdem konnte ich nach kurzer Zeit einen schönen gefärbten Grils landen. Ohne weitere  Ereignisse verbrachten Normann und ich einen schönen Tag, fernab des sonst im September oft lebhaftem Mörrum.

Mawill mit Grilse

Außer dieser zwei Fische hatte ich leider kein Glück mehr. Allerdings kann ja keiner was für die Größe der Fische und der Gedanke, das es sich dabei durchaus auch um kapitale hätte handeln können, lässt mich auf die Saison 2011 hoffen.

Mawill Lüdenbach